Gemeinsam mit Anke unternahm ich einen 2-Tages-Ausflug nach Muzo. Einem Ort mit vielen Mythen, geboren aus Smaragden.
Muzo liegt nur ca. 100 km Luftlinie von Bogota entfernt, die Anreise ist allerdings länger, als man vermuten würde. Am Nachmittag sind wir mit einem Bus nach Chiquinquirá gereist, einem Ort der auf der Route Bogota - Villa de Leyva liegt. Normal fährt man hier einfach vorbei, doch die Stadt ist wirklich schön, nur Touristen sind hier völlig unbekannt. Hotels gibt es aber reichlich, die Stadt ist auch ziemlich groß.
Am nächsten Morgen um 6 Uhr (ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal so früh samstags aufgestanden bin) fuhr unser Bus nach Muzo los. Von den Anden ging es in den Tiefebene. Schnell zogen wir unsere Fleece-Jacken aus. Es wurde richtig warm… Nach gut zwei Stunden kamen wir schließlich in Muzo an.
Die Stadt scheint ein ganz normales Örtchen zu sein, nichts zu spüren, dass in unmittelbarer Nähe einer der reichsten Smaragd-Vorkommen der Welt Millionen von Euros erwirtschaften. Ein Freund erläutert mir, dass Muzo von der Smaragd-Mafia beherrscht wird, die Polizeitstation sei eine Attrappe. In der Tat sieht man keine Polizisten, nur ein Bulle in Zivil lernen wir zufällig kennen.
Es geht weiter zu den Minen. Continue reading ‘Smaragd-Fieber - Ausflug nach Muzo’


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