Am Samstag bekam ich per RSS Feed die Nachricht “Maradona” kommt nach Medellin. Ich dachte ich lese nicht richtig. Als im Internet nach weiteren Infos suchte stand da es würde um 17:30 ein Abschiedsspiel geben. Zu dumm dass es bereits 18:30. Egal, nichts wie zu einem Taxi gestürmt und “Al Estadio, rapido por favor” gesagt. Ein paar Minuten später kam ich beim Stadion an. Es war gerade zur Ende der ersten Halbzeit (haben mal wieder verspätet begonnen…). Das Stadion war restlos ausverkauft, auch die Schwarzhändler waren nun verschwunden und ihre Karten längst verkauft. Was bliebt mir anders als Überredungskünste? Wie gerne ich doch Valderrama, Higuita und Maradona in live sehen wollen würde. Die bewachende Polizei hatte ich auf meine Seite, nur der Türsteher wollte nicht, nach vielen netten Bitten und einiges an Warterei ließ er mich dann durch
Ich sah einen Maradona, der - wie soll man sagen - ab und an einen Pass an den eigenen Mitspieler schaffte. Higuita machte einen seiner berüchtigten “Skorpione” und war noch in guter Form. Er wurde in der zweiten Halbzeit ausgewechselt, für ihn kam sein 14-jähriges Sohn, der auf dem Weg ist ein guter Torhüter zu werden. Valderrama spielte in der zweiten Halbzeit nicht mehr mit, tauchte aber bei den Fans auf der Tribüne auf, man sah nur einen Blondschopf
Nachfolgend nun Fotos und Videos:
(ach ja, das Spiel ging 5 zu 5 aus und das Diego keinen richtigen Fußball mehr spielen kann muss man auch nur am Rande erwähnen…)
Nach dem Deutschlandbesuch ging es zuerst einmal zwei Wochen nach Buenos Aires, da habe ich aber nru gearbeitet, so dass nicht viel zu berichten gibt…
Am Samstag ging es von Buenos Aires nach Arequipa, hier wurde ich vom ganzen viventura-Büro vom Flughafen abgeholt, wirklich super nett. Am Abend hatten wir eine Fiestita, hier ein paar Fotos:
(Kurz vorweg: Derzeit kommt wenig Persönliches und nichts von Kolumbien, da ich unterwegs bin, in 10 Tagen dann wieder spannende Stories aus Kolumbien)
Kennt ihr dieses Handy?
Nein, es ist kein iPhone und auch nicht von Apple.
Mitte Dezember gab es bei Xonio einen Bericht über dieses Handy von LG, dass ohne Tasten auskommt und praktisch nur aus einem riesigen Display besteht. Fest steht, dass es auf alle Fälle bereits vor einem Monat präsentiert wurden. Nur halt nicht von Steve Jobs und so tickte die Welt an diesem 15. Dezember normal weiter…
Auf den Seiten von LG steht jedenfalls noch nichts zum Handy. Laut Gerüchten im Netz soll es aber auch einen Media-Player (MP3 und Video) sowie eine 2 Megapixel Kamera beinhalten. Anfang 07 soll es rauskommen, vielleicht reicht es bis zu meinem Geburtstag
Morgen, am dem 07. Januar 2007, ist Heinrich Harrer genau vor einem Jahr in seiner österreichischen Heimat in Hüttenberg verstorben. Vor ein paar Monaten habe ich seine Biographie als Hörbuch gehört. Ich muss zugeben, selten hat mich ein Leben so sehr mitgerissen wie seines. Da mit seinem Namen viele nichts anfangen können hier ein kleiner Rückblick in sein Leben.
Er war ein leidenschaftlicher Sportler, vor allem in den Bergen fühle er sich zu Hause. Mit 24 Jahren stand er im Team der österreichischen Olympia-Mannschaft für die anstehenden Spiele in Garmisch-Patenkirchen. Als Österreich dann jedoch die Spiele boykotierte konnte er nicht am Wettkampf teilnehmen. Einen internationalen Ruf bekam er zwei Jahre später, dieses mal als Bergsteiger. Im Alter von 26 Jahren gelang es ihm als Erster die Eiger-Nordwand zu besteigen.
In seinen jungen Jahren standen die sportlichen Leistungen im Vordergrund, in den Folgejahren war sein Drang die Ferne und das Unbekannte und möglichst zu Orten zu gelangen, die in der westlichen Welt unbekannt waren. Eine geplante Bergbesteigung in Indien verwandelte sein Leben. Es kam nicht zur Besteigung, da er von der britischen Kolonialmacht als Kriegsgefangener fest gehalten wurde. Im gelang die Flucht und sieben lange Jahre führte ihn diese Flucht durch den Himalaja nach Tibet. Dort wurde er Freund und Lehrer des Dalai Lama, den er als Kind kennen lernte. 1952 kehrte er nach Europa zurück um von nun an die abenteuerlichsten Expeditionen in aller Welt zu betreiben und fürs Fernsehen Dokumentarfilme zu drehen.
Sicherlich muss man nicht mit allen seinen Expeditionen einverstanden sein. Dennoch hat er meine Bewunderung mit welch einfachen Mitteln und starken Willen er seine Ziele erreichte.
Bereits in Medellin bei seinem Besuch hat Bernd mit eingeladen nach Dresden zu Silvester zu kommen. Nun war es also soweit. Gemeinsam mit den Kumpels vom Fußballclub ging es in die sächsische Hauptstadt. Es sollte genial werden.
Am Freitag kamen wir in Dresden an. Nach einem leckeren Abendessen im Altmarktkeller ging es nach Neustadt. Mit einer kleinen Gruppe ging es mit Anna auf einen Nightwalk. Das Ganze ist wirkich empfehlenswert, vor allem das Wissen von Anna war enorm. So lernten wir das alternative Viertel, Einiges an Kulturellem & Geschichtlichem sowie ein paar “Szenekneipen”. Vom Prosecco, über den Mojito bis zum Hanfbier, wir entdeckten Einiges…
Am Samstag war es schweinekalt, zumindest für meine Maßstäbe Zuerst ging es zum Schloss Pillnitz, von dort in die Innenstadt und wir konnten die neue Frauenkirche und die gesamte Altsstadt genießen. Zum Abendessen zeigte uns Bernd, was er kochtechnisch draufhatte. Genial! Und zum großen Höhepunkt der Reise fuhren wir zurück in die Altstadt auf die Brühlsche Terrasse. Was sich in Dresden zu Silvester abspielt muss man einfach mal erlebt haben. für mich war es auf alle Fälle das genialste Feuerwerk überhaupt.
Südamerika-Fan, der nun in Kolumbien sein Heimat gefunden hat. Neben Reisen, Internet und
Fotographie interessieren mich Politik und kleine Geschichten aus dem alltäglichen Leben in Südamerika.